Sarah Gottschalk, wie triffst du bewusst Kaufentscheidungen?
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Sarah Gottschalk, wie triffst du bewusst Kaufentscheidungen?

Muss ich das jetzt echt entscheiden? Ja. Aber wie finde ich heraus, ob die Entscheidung richtig ist? Sarah Gottschalk und Nike van Dinther teilen ihre Strategien für Kaufentscheidungen, die du nicht sofort bereust.

 

Wir müssen nicht alles, was wir schön finden, auch besitzen – kann dieses Bewusstsein schon dabei helfen, eine gute Kaufentscheidung zu treffen? Zugegeben: Wenn man gerade in der Umkleidekabine steht und sich selbst umwerfend in dieser neuen Jeans findet, dann denkt man wahrscheinlich nicht so sehr darüber nach. Sollte man aber.

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Nike van Dinther und Sarah Gottschalk vom Online-Magazin This Is Jane Wayne haben noch weitere Fragen, die man sich stellen kann: Macht mich diese Jeans glücklich? Brauche ich sie wirklich? Dabei sind sie sich aber auch einig, dass diese Fragen emotional aufgeladen sind. „Im Moment der Kaufentscheidung bin ich oft nicht in der Lage, sie rational zu treffen“, sagt Nike van Dinther. Deswegen rät Sarah Gottschalk zu einer pragmatischeren Annäherung: „Man kann sich auch fragen, wie gut man das neue Teil kombinieren kann. Gibt es in meinem Kleiderschrank schon etwas, das gut dazu passt?“

„Dieses sich selbst Limitieren in einer Zeit, in der man eigentlich Zugriff auf alles hat, hilft.“ 

Denn wenn man ein Kleidungsstück gut zum Rest im Schrank passt, verringert sich das Risiko eines Fehlkaufs enorm. Fehlkäufe entstehen oft aus einem Bedürfnis heraus, das gar nicht zwingend etwas mit dem eigentlichen Produkt zu tun hat. Nike van Dinther zum Beispiel sagt, sie hätte oft das Gefühl, nichts zum Anziehen zu haben. „Das stimmt aber nicht. Ich habe oft nur keine Dinge, die ich gut kombiniert bekomme“, sagt Nike.

Auch Sarah kennt das Gefühl. Sie lüftet deswegen immer mal wieder ihren Kleiderschrank – und meint damit, dass sie Teile aussortiert, auf eine Kleiderstange hängt und dadurch ihren Kleidungsstücken mehr Raum gibt.

 
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